FAQ

Allgemein zum Produkt

Im Handel werden Olivenöle in unterschiedlichen Güteklassen angeboten, wie z.B. natives Olivenöl extra (extra virgin), natives Olivenöl (virgin), raffiniertes Olivenöl und Olivenöl-Mischungen aus raffinierten und nativen Ölen.

Olivenöle werden auf ihre Fruchtigkeit, Bitterkeit, Schärfe, Aromatik, Harmonie oder Dauerhaftigkeit hin überprüft. Sprich, ob Geschmack und Geruch einwandfrei sind. In der chemischen Analyse wird das Olivenöl auf seinen Gehalt an freien Fettsäuren, Peroxidzahl, Wachsgehalt oder Absorptionswert untersucht. Olivenöle, die sowohl sensorisch als auch qualitativ überzeugen, zählen zur höchsten Güteklasse und werden im Handel als „natives Olivenöl extra“ deklariert.

Gutes Olivenöl zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Neben den Angaben auf dem Etikett geben unter anderem Geschmack und Geruch Hinweise auf die Qualität. Der Geschmack sollte harmonisch wirken – zuerst fruchtig, dann bitter und am Gaumen leicht scharf. Der Geruch frisch und intensiv nach Oliven und Kräutern duftend. Was zählt ist der erste Eindruck – ob das Olivenöl Nase und Gaumen schmeichelt oder nicht.

Achten Sie darauf, dass das Etikett auch die Güteklasse, Olivensorte, Produktionsart und Herkunft des Olivenöls ausweist: Die Bezeichnungen „natives Olivenöl extra“ oder „extra virgin“ stehen für die höchste Qualitätsstufe. Die Herstellung erfolgt hier in Kaltextraktion oder Kaltpressung und die Oliven wurden nur einmal verarbeitet bzw. gepresst. Ein weiteres Indiz für die Qualität sind Olivensorte und Anbaugebiet.

Laut EU-Verordnung dürfen Hersteller ihr gewonnenes Olivenöl ganz legal mit anderen Ölen strecken und müssen dies nicht explizit anführen. So braucht das angebotene Öl lediglich 25 Prozent reines Olivenöl zu enthalten – die restlichen 75 Prozent dürfen mit Sonnenblumenöl, Rapsöl, Maisöl oder minderwertigen Olivenölen aus zweiter Pressung aufgefüllt werden.

Regelmäßige Verbrauchertests zeigen: Nicht einmal nativ gewonnenes Olivenöl ist ein Garant dafür, dass es sich um pures Öl in Premium-Qualität handelt. Achten Sie deswegen unbedingt auf die chemische Analyse der Inhaltsstoffe. Dann können Sie sicher sein, ein hochwertiges Olivenöl zu kaufen.

Selbstverständlich! Das Olivenöl wurde in schonender Kaltextraktion mit mechanischen Verfahren gewonnen und ist absolut rein, wie unabhängige Laboranalysen bestätigen. Das bedeutet, dass das nativ gewonnene Olivenöl nicht mit anderen Ölen, wie z.B. aus Sonnenblumen, Raps oder Mais, oder minderwertigen Olivenölen aus Zweitpressungen gestreckt wurde.

Die Gewinnung von Olivenöl erfolgt immer sortenrein, um den Geschmack nicht zu verfälschen: Für die Herstellung von ELEANDROS Olivenöl nativ extra wurden ausschließlich Manaki Oliven verwendet, für das ELEANDROS High Phenolic Olivenöl nur Koroneiki Oliven.

Der Geschmack eines hochwertigen Olivenöls lässt sich am besten als harmonisches Zusammenspiel von Fruchtigkeit, Bitterkeit und leichter Schärfe beschreiben. Was zählt, ist der natürliche und unverfälschte Geschmack von Oliven. Die Schärfe im Olivenöl lässt auf hochwertige Inhaltsstoffe schließen und ist auf das in Oliven enthaltene Oleocanthal zurückzuführen. Dieser Wirkstoff gehört zur Gruppe der Polyphenole, denen eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird.

Die Qualität von Olivenöl hängt neben der Olivensorte vor allem von Produktionsverfahren, Gehalt an freien Fettsäuren, Polyphenol-Anteil oder Erntezeitpunkt ab. Je nach Anbaugebiet ist im Geschmack ein feiner bis markanter Unterschied wahrnehmbar. Und weil Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, geht nichts über das Verkosten von Olivenöl.

Die Nachfrage nach Olivenöl ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Deswegen werden Olivenhaine inzwischen weltweit in Ländern mit mildem und trockenem Klima angebaut. Neben den bekannten Anbaugebieten wie Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien oder der Türkei werden Oliven auch in Tunesien, Jordanien, Syrien, Israel, Australien, Kalifornien oder Argentinien kultiviert.

Weltweit gibt es rund 160 Olivensorten, alleine in Griechenland sind es mittlerweile über 60 verschiedene Sorten. Die bekanntesten sind: Koroneiki, Athinolia, Manaki, Kalamata und Konservolia. Für den Anbau werden meist die widerstandsfähigsten Olivensorten verwendet. Wie die Koroneiki Olive, die Dürre und Frost bis minus 7 Grad Celsius trotzt.

Für das ELEANDROS Olivenöl nativ extra werden Manaki Oliven extrahiert. Diese Olivensorte hat ein mildes, fruchtiges Aroma ohne starke Bitternote. Der Geruch des gewonnenen Olivenöls gleicht einem Bouquet aus wilden Wiesengräsern und einem Hauch von tropischen Früchten. Für das ELEANDROS High Phenolic Olivenöl wird die Koroneiki Olive verarbeitet, die durch ihren hohen Polyphenol-Gehalt als besonders gesundheitsfördernd gilt. Ihr Zitronenaroma ist zart und leicht pfeffrig. Ihr Duft ist intensiv und lebhaft, der Geschmack ist eine Harmonie aus Fruchtigkeit, Bitterkeit und leichter Schärfe.

Die Kaltextraktion ist ein modernes, rein mechanisches und schonendes Verfahren zur Gewinnung von Olivenöl. Bei diesem Herstellungsverfahren werden die Oliven nur ein einziges Mal verarbeiten. Dadurch bleiben die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe der Olive zur Gänze erhalten. Die Oliven werden mechanisch fein zerkleinert und mit einer Zentrifuge bei einer niedrigen Temperatur von maximal 27 Grad langsam und schonend extrahiert. In einer Extraktionsanlage kann Olivenöl höchst effizient und absolut hygienisch gewonnen werden, weswegen sie derzeit als bestes Gewinnungsverfahren am Markt überhaupt gilt.

Olivenöl ist mindestens 18 Monate haltbar, bei richtiger Lagerung und bei einem hohen Polyphenol-Gehalt jedoch auch weit länger. Um die Haltbarkeit möglichst lange zu gewährleisten, sollten Sie es gut verschlossen, idealerweise bei einer Raumtemperatur von 16 bis 20 Grad, an einem dunklen Ort aufbewahrten. Das Olivenöl von ELEANDROS wird in dunklen Flaschen sowie in einem 3-Liter Beutel angeboten und ist sicher vor Luft- und Lichteinfluss geschützt.

Der Preis hängt von verschiedenen Faktoren ab: von Sorte, Geschmack, Produktionsverfahren, Säurewert, Polyphenol-Gehalt oder Erntezeitpunkt – und natürlich von Angebot und Nachfrage. So sind gewisse Sorten gefragter, weil sie milder oder seltener sind. Auch wenn der Preis nicht automatisch etwas über die Qualität aussagt, so sollten Sie bei einem Verkaufspreis von weniger als zehn Euro pro Liter skeptisch sein.

Gutes Olivenöl ist bereits ab 25 bis 40 Euro pro Liter erhältlich, wenn man es direkt vom Hersteller oder über den Feinkosthandel bezieht. Wurden die Oliven bereits sehr früh geerntet und mit aufwendiger Kaltextraktion verarbeitet, so liegt der Preis für einen Liter Premium-Olivenöl zwischen 50 und 160 Euro – abhängig vom Polyphenol-Gehalt des Olivenöls.

Prinzipiell gilt: Je höher der Anteil an gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen ist, desto höher der Preis. Weil es sich bei der Herstellung von Olivenöl um ein Naturprodukt handelt und der Polyphenol-Anteil von Ernte zu Ernte schwanken kann, wird der Preis für das ELEANDROS High Polyphenolic Olivenöl jährlich an die gewonnene Polyphenol-Menge angepasst.

Ja, aber nur hochwertiges Olivenöl! Olivenöle in Premium-Qualität eignen sich hervorragend zum Braten und können sogar bis 210 Grad erhitzt werden – die Hitze zerstört aber das Aroma. In Griechenlands Küchen wird ausschließlich Olivenöl verwendet.

Je geringer der Säuregehalt, desto hochwertiger das Olivenöl. Damit lässt sich auf die Qualität der verarbeiteten Oliven und den Erntezeitpunkt schließen. Laut EU darf für die erste Güteklasse – also natives Olivenöl extra – der Gehalt an freien Fettsäuren den Grenzwert von 0,8 Gramm je 100 Gramm nicht überschreiten. Das ELEANDROS Olivenöl aus der Ernte 2019 hat einen Säuregehalt von lediglich 0,16 Prozent.

Je nach Qualität können aus einem Kilogramm Oliven etwa 250 Milliliter hochwertiges Olivenöl gewonnen werden. Für einen Liter Olivenöl werden in der Regel mindestens 4 Kilogramm Oliven extrahiert.

Der Name setzt sich aus „Elea“ für Olive und „Andros“ für Mann zusammen. In der griechischen Mythologie war Eleandros ein Prinz, der sich nachts heimlich mit der Königin traf. Die Königin hatte für ihren Liebsten immer eine Öllampe brennen, damit er den schmalen Pfad zu ihr sicher überqueren konnte. Einmal vergaß die Königin die Öllampe anzuzünden, doch Eleandros machte sich trotzdem auf den Weg zu ihr und verunglückte tödlich. Die Königin konnte dies nicht verkraften und folgte ihm in den Tod.

Versand und Zahlung

Wir liefern aktuell in ganz Österreich und Deutschland. Die Zustellung in weitere Länder erfolgt gerne auf Anfrage.

Derzeit leider noch nicht! Künftig werden Sie Ihre Bestellung auch bei ausgewählten Kooperationspartnern von Ioannis Finest abholen können. Sobald dieser Service angeboten wird, informieren wir Sie auf unserer Website.

Wir vertrauen Ihre Bestellung unseren Vertriebspartnern DPD und Hermes Versand an, die bis an Ihre Haus- oder Wohnungstüre liefern.

Für Verpackung und Versandkosten erlauben wir uns 5,90 Euro für Versand innerhalb von Österreich zu verrechnen. Für Lieferungen nach Deutschland stellen wir an Versandkosten 9,90 Euro in Rechnung. Versandgebühren für weitere Länder auf Anfrage.

Wir bearbeiten Ihre Bestellung in der Regel noch am selben Tag und geben sie an unseren Postpartner weiter. Für die Lieferung bitten wir Sie, sich drei bis vier Werktage zu gedulden.

Wir verpacken Ihre Bestellung mit aller Sorgfalt und vertrauen darauf, dass auch unser Versandpartner mit der kostbaren Fracht sorgsam umgeht. Trotzdem kann es einmal passieren, dass Produkte oder Karton beschädigt ankommen.

Bitte halten Sie die defekte Lieferung mit aussagekräftigen Fotos von Inhalt und Verpackung fest und deklarieren Sie den Schaden direkt bei Ioannis Finest. Nach Eingang Ihrer Schadensmeldung bereiten wir unverzüglich eine Ersatzlieferung für Sie vor.

Ihre Bestellung können Sie gerne per Sofort-Überweisung,  Kreditkarte oder PayPal bezahlen.