Herstellung

Ernte zum richtigen Zeitpunkt

Auf die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolges antwortet Olivenbauer Sotiris: „Es gibt weltweit keine schlechten Oliven, sondern lediglich Produzenten, die sie nicht wertschätzen“. Gemeint ist damit der richtige Zeitpunkt für die Olivenernte und die Art und Weise der Gewinnung.

Seine Oliven werden früher als üblich geerntet. Nämlich dann, wenn der Gehalt an gesundheitsförderndem Polyphenol am höchsten ist. Zu diesem Zeitpunkt sind die Oliven klein und unreif und noch wenig ertragreich.

Doch der Agrarbiologe nimmt dies bewusst in Kauf. Aus jahrzehntelanger Erfahrung weiß er: Je früher der Erntezeitpunkt, desto gesünder das Olivenöl. Für die Qualität seines Olivenöls wurde er mehrfach international ausgezeichnet. Sotiris zählt zu den besten Produzenten weltweit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rein mechanische Olivenöl-Gewinnung

Olivenöl wird seit Jahrhunderten auf die nahezu gleiche Art – nämlich Waschen, Mahlen, Mischen und Pressen des Öls gewonnen. In den letzten Jahren hatte allerdings die Kaltextraktion ihren Durchbruch, weil durch das schonende Verfahren die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Der anerkannte Agrarbiologe Sotiris hat die Olivenöl-Gewinnung durch Kaltextraktion weiterentwickelt und so nochmals einen markanten Qualitätssprung erzielt. ELEANDROS Olivenöl wurde für exzellente Qualität und unverfälschten, intensiven Geschmack mehrfach international prämiert. 

 Das Ernten erfolgt in mühevoller Handarbeit, um die Oliven nicht zu quetschen. Jede noch so kleine Beschädigung wirkt sich auf die Qualität des Olivenöls aus. Danach werden die Oliven unverzüglich zur Anlage transportiert und das kostbare Olivenöl binnen weniger Stunden extrahiert. Qualität beginnt beim biologischen Anbau, gefolgt von behutsamer Ernte und endet mit rascher Verarbeitung des kostbaren Naturrohstoffes.  

Kaltextraktion statt Kaltpressung

Zur Herstellung des ELEANDROS Olivenöls werden Blätter und Zweige von Oliven auf einem Förderband getrennt. Dann folgt das Waschen der Oliven – hier werden diese von losen Blättern, Sand und Staub gereinigt. Als nächstes werden die Oliven samt Kernen zu einem Brei fein zerhackt und in separaten Kammern eine halbe Stunde lang unter Sauerstoffentzug langsam gerührt.

Nach dem Mischen wird der feuchte Olivenbrei Kammer für Kammer in die Zentrifuge gepumpt, die das Olivenöl von Schwebstoffen und Wasser trennt. Im Gegensatz zur Kaltpressung wird bei der Kaltextraktion das Olivenöl nicht mit hydraulischen Pressen gewonnen, sondern durch Schleudern mit ungefähr 3.000 Umdrehungen pro Minute extrahiert.  

In der Zentrifuge wird das gewonnene Olivenöl erstmals mit einem feinen Edelstahl-Sieb grob gefiltert. Ein zweites Mal wird das Olivenöl filtriert, bevor es in luftdichten Edelstahltanks bis zur Abfüllung lagert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfolgsrezept für beste Qualität 

Die Qualität eines Olivenöls beginnt mit einer frühen und behutsamen Ernte. Danach sind eine rasche und sortenreine Verarbeitung sowie eine exakt durchgeführte Filtrierung und kühle Lagerung entscheidend.   

Die Art und Weise wie Olivenbauer Sotiris Limniotis sein Olivenöl herstellt, ist extrem selten. Weltweit werden nur etwa 0,03 Prozent aller Olivenöle so gewonnen. Das führt dazu, dass dieses exzellente Premium-Öl unter Olivenöl-Kennern und Liebhabern heiß begehrt ist. 

Das ELEANDROS Olivenöl wird in biologischer Anbauweise gewonnen. 2018 wurde die Bio-Zertifizierung eingeleitet. Das Bio-Gütesiegel wird für die Olivenernte 2020 erwartet. 

Gesundheitsfördernde Wirkung bestätigt

Gesundheitsexperten der Europäischen Kommission empfehlen täglich 20 Gramm hochwertiges Olivenöl einzunehmen, um die Gesundheit nachhaltig zu unterstützen. Gemäß der EU-Verordnung 432/2012 können nur Olivenöle, die nachweislich entzündungshemmend wirken sowie Herz-Kreislaufsystem und Nerven vor freien Radikalen und oxidativem Stress schützen, als gesundheitsfördernd bezeichnet werden. 

Die Medizinerin Mag. Dr. Eva-Maria Steinkellner ist eine von vielen Ernährungswissenschaftlerin, die ELEANDROS Olivenöle ihren Patientinnen und Patienten für ihre Gesundheit ans Herz legt: „Dieses besondere, in einem Labor analysierte Olivenöl zeichnet sich erstens durch seine nachweisliche Echtheit und Reinheit aus. Zweitens durch den außergewöhnlich fruchtig-herben Geschmack und drittens durch den außerordentlich hohen Anteil an sogenannten Oleophenolen, denen mittlerweile – durch zahlreiche internationale Studien belegt – eine gesundheitsfördernde Wirkung in vielen Bereichen, vor allem auf die Gefäßwände, zugeschrieben wird“.

Das von Agrarbiologe Sotiris gewonnene Olivenöl überzeugt durch seinen extrem hohen Anteil an Polyphenolen, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. ELEANDROS High Phenolic Olivenöl, das aus Koroneiki Oliven gewonnen wird, beinhaltete in seiner Ernte 2019 insgesamt 1.285 Milligramm Polyphenole pro Kilogramm. Das aus Manaki Oliven extrahierte ELEANDROS Olivenöl nativ extra hat einen Polyphenol-Anteil von 528 Milligramm. Andere hochwertige Olivenöle am Markt können lediglich auf 250 Milligramm verweisen.

Die gesundheitlichen Auswirkungen des ELEANDROS Olivenöls wurden vom Fachbereich der Pharmakognosie und Naturstoffchemie an der pharmazeutischen Fakultät in Athen bestätigt. Zur Bestimmung des Polyphenol-Gehalts wurde der sogenannte D3-Indikator herangezogen. Dieser weist die Gesamtheit aller analysierten Polyphenol-Verbindungen in der Olivenöl-Probe exakt aus und wurde von der Europäischen Kommission als einzig valide Testmethode anerkannt.   

Das ELEANDROS High Phenolic Olivenöl ist Inhalt wichtiger Studien an namhaften Universitäten. An diesen Schwerpunkten wird aktuell geforscht und die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht:

  • Chronisch lymphatische Leukämie und monoklonale Gammopathie
  • Milde kognitive Beeinträchtigung
  • Primär und sekundär progrediente Multiple Sklerose
  • Antithrombozytäre Wirkung bei Gesunden und bei Diabetikern

Sotiris wurde mehrfach für das ELEANDROS High Phenolic Olivenöl ausgezeichnet:

  • The Gold Honorary Diploma for olive oil of Koroneiki by the Congress of the International Oleocanthal Society in the context of Olympia Health & Nutrition Award
  • The Honorary Diploma for the exemplar oil press of Agricultural cooperative, being the world´s second best olive press which regard oil production with health claim
  • Gold Award for Extra Vergin Olive Oil Phenolic Content and Perfect Taste (Variety: Koroneiki Agioi Theodoroi, Oleocanthal & Oleacein: 1310 mg/kg), Aristoleo)
  • Double Gold Award for EVOO Phenolic Content and Perfect Taste (Variety: Koroneiki Agioi Theodoroi, Total Phenols: 2700, Aristoleo)
  • Gold Award for Extra Virgin Olive Oil Phenolic Content and Perfect Taste (Variety: Koroneiki Agioi Theodoroi, Oleocanthal: 842 mg/kg)

Qualitätsklassen von Olivenöl

Im Handel können Sie Olivenöle in verschiedenen Güteklassen kaufen. Angeboten werden meist natives Olivenöl extra (extra virgin), natives Olivenöl (virgin), raffiniertes Olivenöl und Olivenöl-Mischungen aus raffinierten und nativen Olivenölen.

Gutes Olivenöl zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Neben den Angaben auf dem Etikett lässt unter anderem Geschmack und Geruch auf die Qualität schließen. So sollte der Geschmack harmonisch wirken – zuerst fruchtig, dann bitter und am Gaumen leicht scharf. Der Geruch frisch und intensiv nach Oliven und Kräutern duftend. Was zählt ist der erste Eindruck – ob das Olivenöl Ihrer Nase und Ihrem Gaumen schmeichelt oder nicht.

Achten Sie unbedingt auch auf Güteklasse, Olivensorte, Produktionsart und Herkunft des Olivenöls.

Natives Olivenöl extra (extra virgin)

Hier handelt es sich um ein naturbelassenes Olivenöl von höchster Qualität. Das Öl wird schonend mit rein mechanischen Verfahren gewonnen – entweder in Kaltextraktion oder Kaltpressung. Dabei werden die Oliven nur ein einziges Mal verarbeitet bzw. gepresst, wodurch gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren oder Polyphenole erhalten bleiben. Ein Olivenöl dieser Güteklasse schmeckt fruchtig, etwas bitter und leicht scharf – aber immer natürlich und unverfälscht. Geschmacklich und qualitativ ist es einwandfrei, wobei der Grenzwert von 0,8 Prozent für freie Fettsäuren nicht überschritten werden darf.

Natives Olivenöl (virgin)

Olivenöl dieser Qualitätsklasse wird in Kaltpressung gewonnen, allerdings werden hier die Oliven bereits ein zweites Mal gepresst. Das so gewonnene Öl ist prinzipiell gut, aber kein Premium-Olivenöl. Im Vergleich zur Extra-Klasse weist dieses Öl leichte Mängel bei Geschmack und Geruch auf. Bei der chemischen Analyse sind zudem höhere Grenzwerte erlaubt, wie ein Säuregehalt von bis zu zwei Prozent.

Raffiniertes Olivenöl

Um die Ausbeute aus der Olivenernte zu erhöhen, pressen Olivenöl-Hersteller ihre Oliven häufig unter Wärmezufuhr und setzen Lösungsmittel für die Extraktion hinzu. Das so gewonnene Öl muss danach allerdings raffiniert werden, denn unerwünschte Inhaltsstoffe wie chemische Lösungsmittel haben im Olivenöl nichts zu suchen. Dadurch gehen gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren verloren als auch das Aroma selbst. Raffiniertes Olivenöl ist geschmacks- und geruchsneutral.

Olivenöl-Mischung aus raffinierten und nativen Ölen   

Im Handel wird oft preisgünstiges Olivenöl angeboten, das aus raffinierten und nativen Ölen gemischt wurde. Dieses Öl hat so gut wie keinen Eigengeschmack, was auf das Mischungsverhältnis zurückzuführen ist: Denn bei dieser Güteklasse darf der Anteil an raffiniertem Öl bis zu 99 Prozent betragen. In der Praxis mischen Hersteller jedoch bis zu 15 Prozent an nativem Olivenöl hinzu, um der Deklaration als Olivenöl oder „Olio di Oliva“ gerecht zu werden.